Dienstag, 29. Dezember 2015

Ansätze waschen, Haarpflege- und Zeit-Hack

Viele Leute gucken mich immer mit großen Augen an und fragen wie das geht, wenn ich sage, dass ich mir die Ansätze wasche/ gewaschen habe.

Also, meistens ist es ja eher so, dass man sich die Haare wäscht, damit sie nicht fettig aussehen.So richtig dreckig werden die Haare ja nicht, außer auf Dauer durch Feinstaub etc. oder wenn man so wie ich gerne mal versehentlich die Haare in Essen oder Farbe hängt. Deshalb ist Ansätze waschen natürlich auch keine Dauerlösung, schont aber die ohnehin schon trockeneren Spitzen und kostet bei langen Haaren weniger Zeit und sieht auf dem Haar nicht so komisch aus wie Trockenshampoo (das geht meiner Meinung nach eh nur gut ausgekämmt auf blondem Haar, nein nicht straßenköterblond).

So geht´s:

Haare zu einem Zopf binden und den Zopf vom Körper weghalten. Alle Haare die am Kopf anliegen mit dem Duschkopf oder Wasserhahn (ich mach das lieber im Waschbecken wenn der Wasserhahn hoch genug ist) nass machen und shampoonieren, danach alles wieder auswaschen. Schon fertig!

Ich selbst wringe mir die Haare immer noch ein bisschen aus, damit das ganze Badezimmer nicht nass tropft und mach die Haare dann kurz auf und föhne (zumindest den Pony und die vordersten Stähnen, da die bei mir, durch meine Haarstruktur und die Haarlänge, sonst immer ein bisschen biestig sind).

Das ganze dauert, zumindest bei mir, nur eine Minute länger als Trockenshampoo.
Ach und es schont natürlich auch die Haarfarbe ;)

Liebe Leser!

Hallo liebe Leser,
bisher hab ich meinen Blog eher wenig gepflegt und nicht sehr häufig neue Posts geschrieben, das Layout bisher nur einmal geändert. Ich weiss, gerade bei mobilen Webseiten gibt´s immer irgendwas was mega nervt. Das bei dem eigenem Blog alles zu erkennen ist aber gar nicht mal so einfach.

Von daher hätte ich gerne von euch ein feedback:

Was stört euch am Layout? Was sollte ich verbessern?
Ist das schwarz-rote Layout zu dunkel? Sind die Kontraste auf allen Endgeräten lesbar?

Interessieren euch mehr die Posts zur Haar- und Hautpflege oder auch die Physik oder zu Produkten und wegen die ich gefunden habe um irgendwelche Dinge nachhaltig und damit auf die faule Art und Weise zu machen.

Oder natürlich auch alles andere was euch so einfällt... =)

Ob ihr zum ersten mal hier seid oder immer mal wieder vorbei schaut ist egal =) lasst euch einfach mal richtig in den Kommentaren darüber aus.

Das wäre sehr hilfreich für mich =) vielen lieben Dank
Sarah

Montag, 4. Mai 2015

Elumen RR@all, 5 Monate später

Ich habe jetzt etwa seit 3 Jahren Elumen RR@all.
Zu Zwecken der Vergleichbarkeit: 
Ich wende es folgendermaßen an: immer wenn der Ansatz zu groß wird, Ansätze (und Pony komplett) blondieren, alle Haare rot tönen. Waschen versuche ich so selten wie möglich zu machen, i.d.R.1-3 mal pro Woche, verwenden tu ich dabei das Elumen wash. Ansonsten Plantur 21 für die Ansätze, Kur (mit Silikon und Sulfaten) und Haargold für die Spitzen. 
Nach 5 Monaten sieht das etwa so aus: 

Unteres Haar;

Ansatz, Deckhaar;
Wobei zu sagen ist, dass sich ab 3 Monaten nicht mehr viel außer die Länge des Ansatzes ändert.

Samstag, 14. März 2015

Böden trocknen

So! Also eigentlich wollte ich zu der Renovierung erst etwas schreiben, wenn sie abgeschlossen ist. Wer jetzt schon neugierig ist, kann sich die ein oder andere Kleinigkeit auf meinen Tumblr Blog unter "sarahzuspaet" ansehen. 
Nun ist es bei unserer Renovierung so gewesen, dass wir die Heizung ausgehängt haben um auch hinter der Heizung renovieren zu können. Wie man das so macht, hatten wir zuerst einen Eimer unter den Anschlüssen stehen. Als der Anschluss jedoch aufgehört hat zu tropfen, haben wir den Eimer wieder weggestellt. Nachdem der Anschluss jetzt 1 1/2 Tage nicht mehr getropft hat, haben wir nicht damit gerechnet, das er wieder damit anfängt. War aber leider so, alle Bodenplatten sind nass geworden und wir konnten das Laminat und die feuchtigkeitshemmende Trittschalldämmung nicht verlegen. Also haben wir überlegt was wir tun können und natürlich gegooglet. 
Da hab ich bei meiner Googlesuche etwas zu Kondensationstrocknung bei Bauwerkstrocknung gefunden. Da kam mir eine Idee. Wir haben eine Klimaanlage, die automatisch die Luft entfeuchtet. Das Problem an der Trocknung ist wohl, dass der Boden bei höheren Temperaturen besser trocknet, da das Wasser kondensiert. Aber es gibt Sättigungswerte für die Luft, d.h. Luft nimmt immer nur bis zu einem gewissen Prozentsatz Wasser auf. Wenn die Luft einmal gesättigt ist, nimmt sie keine Feuchtigkeit mehr auf. (Das ist auch der Grund dafür dass es nach schwülen Sommertagen regnet.) Also muss man für eine optimale Trocknung die Luft entfeuchten. 
Also testen wir das jetzt einmal mit der Klimaanlage (Achtung nicht jede Klimaanlage entfeuchtet die Luft)
Vielleicht hilft es ja zufällig jemanden weiter. 

Mittwoch, 26. November 2014

Die optimale Hautpflege

Vergesst Lotions und Öle und dies und das :) ich habe zumindest für ziemlich trockene Haut wie meine jetzt nach Jahren einen einfachen und gesunden Weg zu einer schönen Haut gefunden!

Ich lese ja hier und da mal was und bin vor einiger Zeit dann auf Seifen-/Tensidefreie Duschbäder im pH Wert ähnlich der Haut, also 5,5 gestoßen. Die gibt es in unterschiedlichen Preiskategorien. Ich greife meist zu Seba med oder der etwas günstigeren Version vom selben Hersteller, die einen Regalboden weiter oben bei Edeka steht.

Jetzt zu dem Grund weshalb ich mich dafür entschieden habe; ihr habt sicherlich mal was vom Säureschutzfilm der Haut gehört und erinnert euch noch ganz grau an den Chemieunterricht. Säuren und Laugen, das sind quasi Gegenteile, die sich aber auch ausgleichen können, durch sogenannte Redoxreaktionen.
Bei der Haut funktioniert das folgendermaßen; eure Haut ist sauer, das Duschbad (normales) ist alkalisch (also der pH Bereich von Laugen). Der Säureschutzfilm hat die Funktion die Haut vor Infektionen zu schützen, aber auch die Haut zu fetten und pflegen (im Grunde ist es ein Säure-Fett-Schutzfilm). Die Seifen lösen also den Schutzfilm auf und damit auch seine Wirkung. 
Wäscht man jetzt allerdings im pH Wert des jeweiligen Körperareals ( auch von Alter, Geschlecht und Stelle abhängig, im Grunde aber grob auf 5,5 pauschalisierbar) so zerstört man dem Schutzfilm nicht. 
Man wird natürlich trotzdem sauber und ich glaube bei einer fertigen Haut müsste das überschüssige Fett auch trotzdem mit weggewaschen werden, aber wer mit fettiger Haut da mehr Erfahrung hat; ich würde mich über Kommentare hier zu freuen. 
Nach ein paar Monaten hab ich aber eine totale Verbesserung meines Hautbildes (Auch wenns vorher auch schon nicht schlecht war) festgestellt und meine Haut ist so unglaublich zart und weich geworden, wie sie seit Jahren schon nicht mehr war. Keine Lotion, kein Babyöl, gar nichts was ich die letzten Jahre geholt hab hat so toll gewirkt. Ich werde auch nie mehr wechseln (zumal uns die Industrie eh schon ausreichend mit schädlichen Chemikalien zu pumpt).

Ich würde mich wirklich freuen wenn ihr ein kleines Feedback schreibt, welche Erfahrungen ihr so gemacht habt. 

Eine schöne Woche noch ^_^ 
Sarah



Sonntag, 7. September 2014

arbeiten neben dem Studium Teil 2

Ich habe in letzter Zeit festgestellt, dass das wohl beste was man machen kann, das Arbeiten als SHK (studentische Hilfskraft) ist.
Es hat viele viele Vorteile und ist oftmals das einzige was mit einem sehr arbeitsintensiven Studium vereinbar ist.
  1. Man wird verdammt gut bezahlt. Man wird nach Tarif bezahlt. Das müssten bei einem durchschnittlichen Studienanfänger etwa 9 bis 10€ die Stunde sein. Mit höherer Graduierung gibts dann mehr. Viele Jobs werden aus Drittmitttelkassen und mit pauschaler Stundenanzahl pro Woche bezahlt. Heißt wenn ihr gut drauf seid und eure Arbeit zügig erledigt habt, werden die restlichen Stunden trotzdem noch bezahlt ;) also quasi ein höherer Stundenlohn.
  2. In Bewerbung kommt sowas immer gut (auch für Stipendien), wenn ihr schon einmal in eurem Fachbereich gearbeitet habt.
  3. Egal was genau ihr macht, i.d.R. vertieft es euer fachbezogenes Wissen nocheinmal. Beispielsweise durch "Vorkurse" erklärt ihr zukünftigen Studenten die Problematik bei bestimmten Themen o.ä. und versucht ihnen die Lösungsstrategien näher zu bringen und wiederholt dadurch noch einmal selbst.
  4. Ihr lernt u.U. wichtige Leute kennen und könnt schon einmal in die/den ein oder andere AG/ AK reinschnuppern und euch überlegen was euch für Bachlor- und Masterarbeit interessieren würde.
  5. Es ist ein tolles Gefühl einen "Lehrauftrag" zu haben. Es ist zwar nur ein kleiner "Lehrauftrag", aber die Uni funktioniert zum Großteil über SHK und ihr könnt im kleinen das ändern, was ihr euch für euch selbst vielleicht auch gewünscht hättet.
  6. Man lässt SHK sehr "freie Hand" Dinge selbst zu entscheiden. Man lernt auch dadurch viel selbst dazu und niemand nimmt es einem übel, wenn mal etwas nicht perfekt läuft.
  7. je nach Aufgabenbereich könnt ihr schon im 3. Semester anfangen
  8. Die Arbeitszeit ist sehr gut mit dem Studium vereinbar.
Summa summarum, das wohl beste was man wärend der Studienzeit zum Geld verdienen machen kann.

Wie bekommt man eine dieser SHK-Stellen?
Fragt einfach andere Studenten von denen ihr wisst, dass sie in der Uni arbeiten. Das Laborpraktikum bei uns wird beispielsweise immer von der gleichen AG ausgerichtet. Das Dekanat wird euch ansonsten auch sicherlich gerne weiterhelfen. Fragt euch einfach mal durch, dass ist i.d.R. alles immer sehr unproblematisch =)

Dienstag, 19. August 2014

Festival Guide Teil 1; Essen

Der ein oder andere gibt sich wohl auch mit seinem Bierfrühstück, seinem Dosenravioli, Bier und Bier oder nur Bier und Bier zufrieden. Für alle bei denen das nicht der Fall ist, ist dieser Beitrag vielleicht was.

Wir sind im Moment mitten in der Festivalsaison und jedes Jahr stellt sich die selbe Frage aufs neue; Was nimmt man zum Essen mit wenns so heiß wird und man die Lebensmittel nicht kühlen kann?
Das eine schmilzt, das andere schwitzt, das nächste verdirbt.

Einfache Kühlungsmethoden wie zum Beispiel hier; http://www.festivalguide.de/magazin/tipps-tricks/2009/06/04/aus-dem-festivalguide-magazin/ zu finden, kann man auch verwenden.
Meine Lieblingsversion dabei, ist einen Teil der Getränke einzufrieren und den Rest vorher zu kühlen, alles in ´ne Kühlbox und als Ersatz für Kühlakkus verwenden um auch Lebensmittel zu kühlen.

Was braucht man:
  • Wasserkanister (immer sinnvoll, falls das Wasser mal knapp wird und um nicht jedes mal zu laufen)
  • Campingkocher oder Grill und Kohle (auch darauf könnte man kochen)
  • Topf
  • Pfanne
  • Gewürze
Tag 1 - bei den Nachbarn mitgrillen/ Einmalgrill
Wenn man grillen möchte muss man nicht unbedingt selbst einen Grill mitnehmen. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit hat jeder Zweite oder Dritter in deiner näheren Umgebung einen dabei. Grillkohle mitnehmen reicht, der Höflichkeit halber. Man muss sich ja nicht total durch schlauchen.
Ohne Kühlmöglichkeit empfiehlt sich das Grillen immer für den ersten Tag.
Also mach braucht:
  • Fleisch oder Grünzeug deiner Wahl
  • evt. einen Einweggrill oder Grillkohle
  • Baguettes (zwischen 0,59-0,79€ in den Backautomaten im Supermarkt) 
  • Ketchup
  • usw. 
Tag 2 - Nudeln mit Hackfleisch-/ Thunfisch-/ Tomatensoße
Nicht unbedingt das erste was einem für ein Festival einfallen würde, aber bei genauerer Betrachtung macht das eigentlich Sinn, denn alles außer dem Hackfleisch ist lange haltbar und schwitzt nicht.
Was braucht man:
  • vorgebratenes und damit länger haltbares Hack oder Thunfisch aus der Dose
  • Gewürze ( Salz, Pfeffer, Oregano, Brühe, evt. Paprika)
  • Tomatenmark oder passierte Tomaten
  • Nudeln
  • Wasser
je nachdem ob ihr einen Campingkocher verwendet oder Kochplatte, könnt ihr Nudeln und Soße z.T. auch nur nacheinander machen. (Wenn nacheinander am besten erst Nudeln und später die Soße in den Nudeltopf kippen)

Also das Hack habt ihr vorgebraten/ durch von zuhause mitgenommen. Nochmal in die Pfanne damit und mit Paprika noch etwas anrösten. Entweder Tomatenmark drüber und mit Wasser ablöschen, evt. mit passierten Tomaten und den Gewürzen abschmecken oder nur die passierten Tomaten über das Hackfleisch und mit den Gewürzen abschmecken.

Für die Version mit Thunfisch, den Thunfisch später dazugeben und nur in der Soße erwärmen.


Zwischendurch - Nudelsuppe
Man braucht:
  • Hühnerbrühe
  • gefriergetrocknetes Gemüse
  • Suppennudeln (die ziehen schneller durch)
Hühnerbrühe zusammen mit gefriergetrocknetem Gemüse zum Kochen bringen, Nudeln dazu. Wenn Nudeln durch sind und das Gemüse weich ist, ist die Suppe fertig.
Mit ein paar chinesischen Gewürzen und anderen Nudeln kann man so auch ganz einfach diese Chinasuppen daraus machen.

Tag 3 - Dosengericht
Bis zum dritten Tag hält sich leider fast nichts ohne elektrische Kühlung. Deshalb muss man leider auch mal in den sauren Apfel beißen. Jedoch gibt es Dosenessen günstiger und vielfältiger als man glaubt. Bei Tedox gibt es über 1kg Dosengerichte ala Gulaschkanone für nur 2€ pro Dose, wie ich heute festgestellt hab. Ansonsten gibt es zu etwas höheren Preisen bei Real eine riesige Auswahl von allem. Es müssen nicht immer Ravioli sein!

Immer wieder gibt es auch schöne Angebote vom Festival selbst, die nicht nur aus Junkfood bestehen.

Frühstück
Im Optimalfall kann man sein Brot (oder besser Baguette, hält sich wegen der Verpackung besser) nach dem 2ten Tag angrillen.
Zum drauftun eignet sich Magerine und Mamelade oder Dosenfisch.
Käse schwitzt, ebenso wie Wurst, die auch noch schnell verdirbt. Nutella und andere Aufstiche teilen sich in ihre Bestandteile auf und (Toast-)Brot schwitzt in der Plastikverpackung.

Also ein schönes Festival fürs Erste ;D